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Was ist Smoothing?

"Smoothing" bedeutet Glättungsprinzips. Hintergrund: Aktienmärkte können sich sehr instabil verhalten. Die größte Unsicherheit eines Anlegers beim Investment in Aktien stellen die teils starken Kursschwankungen während des Anlagezeitraums dar. Das richtige Timing, wann man kaufen oder verkaufen soll, ist nicht einfach zu treffen. Durch die Anwendung des smoothing-Verfahrens können Auf- und Abwärtsbewegungen der Anlagen in Aktien zum Teil ausgeglichen werden. Hierdurch ergeben sich mittel- bis langfristig stabilere, geglättete Anlagerenditen. Durch das Glättungsverfahren "Smoothing" haben die Kunden Sicherheit trotz hohem Aktienanteil, denn durch Smoothing wird ein Teil der Renditen in guten Börsenzeiten einbehalten, um dann in schlechteren Zeiten die geringeren Renditen zu erhöhen.

Das Glättungsverfahren reduziert den Einfluss kurzfristiger Kursschwankungen. Das gilt für Kursschwankungen in beide Richtungen - nach oben wie nach unten. Das heißt, in Zeiten steigender Kapitalmärkte liegt der geglättete Wert grundsätzlich unter dem Marktwert, bei fallenden Märkten dafür grundsätzlich etwas darüber. Das sorgt für mehr Stabilität während der Laufzeit. Smoothing erzielt somit folgenden Effekt: Bei Ablauf Ihres Vertrages erzielen Sie im Falle eines Aktienaufwärtstrends zwar nicht den hohen Marktwert, andererseits haben schlechte Kapitalmarktverhältnisse zum Auszahlungszeitpunkt nicht den negativen Einfluss auf Ihre Vermögenswerte, wie das zum Beispiel bei Aktienfonds oder fondsgebundenen Lebensversicherungen der Fall wäre. Die zurückbehaltenen Reserven müssen den Kunden komplett wieder gutgeschrieben werden.

© Copyright bei Englische Lebensversicherung.org | 20.05.2011 | Rubrik: Ratgeber

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